Waldkiefer:
Pinus sylvestris

2007

Verbreitung: Ganz Europa bis Nordafrika.
Wuchs: Malerischer Großbaum von veränderlicher Gestalt, 10-30 Meter hoch und 5 bis 8 Meter breit; in der Jugend kegelförmig, eigenständig aufastend, Krone locker unregelmäßig oder schirmförmig; Stamm wie Hauptäste selten ganz gerade, meist leicht gekrümmt oder verdreht; mittel- bis starkwachsend, Jahrestrieb 20-40 cm.
Borke: Im oberen Kronenbereich orangefarben, flachrindig; am Stammgrund längsrissige Borke in verschiedenen fuchsroten Braun- und Grautönen.
Nadeln: Zweinadelig, blau- oder blaugrün, im Winter mehr gelbgrau gefärbt; verliert nach dem Verpflanzen normalerweise die älteren Nadeln, regeneriert sich jedoch gut.
Blüten: Hellgelbe männliche Blüten, Mai.
Früchte: Graubraune kleine Zapfen, 2,5-7 cm lang.
Wurzeln: Pfahlwurzelsystem, das bis in 8 m Tiefe reichen kann; die Seitenwurzeln können 16 m lang werden verträgt kurzzeitige Überschwemmungen.
Standort: Sonne bis Halbschatten frosthart; stadtklimaverträglich, empfindlich gegen Luftverschmutzung und windfest.
Wissenswert: Kommt auf vielen Extremstandorten sehr gut zurecht. Kaum eine andere Baumart kommt mit so wenig Wasser und Boden aus. Der Name „Kiefer“ stammt aus dem 15. Jahrhundert vom zusammengesetzten Wort „kienfohren“ was soviel wie Fackel aus Kiefernholz bedeutet. Früher wurden harzgetränkte Stäbe aus Kiefernholz als Fackeln genutzt, die ca. 1 bis 2 Stunden brannten. Der würzige, einzigartige Geruch von Kiefern und Kiefernholz wirkt sehr beruhigend auf den Menschen.



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