Rotbuche:
Fagus sylvatica

1990

Verbreitung: In Europa allgemein.
Wuchs: Breit- und rundkroniger Baum mit starken, bis zum Boden herabhängenden Ästen. Höhe bis zu 30 Meter.
Borke: Im Alter glatte, silbergraue Rinde.
Blätter: Wechselständig, breit elliptisch bis oval, Rand leicht wellig, dunkelgrün, glänzend und glatt. Herbstfärbung gelb/rotbraun.
Blüten: Die Pflanze ist einhäusig. Männliche Blüten erscheinen im Mai in langgestielten, kugeligen Büscheln. Weibliche Blütenstände sind nur 2-blütig, jedoch erst nach 20 Jahren.
Früchte: Immer zwei Nüsse (Bucheckern) in einer Fruchthülle, schwach giftig – hoher Oxalsäuregehalt.
Wurzeln: Herzwurzelsystem.
Standort: Sonnige bis schattige Lagen.
Wissenswert: Die Rotbuche wird bis zu 400 Jahre alt. Ältere Bäume reagieren bei
Freistellung schnell mit Rindenschäden (Sonnenbrand). Aus Buchenholz werden Möbel und Küchenutensilien hergestellt. „Fagus Sylvatica“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet sinngemäß „Essen aus dem Wald“. Die Blätter, u. z. vor allem junge Blätter sind gut bekömmlich und können gegessen werden. Die Früchte (Bucheckern) sollten geschält und ohne Fett in der Pfanne geröstet werden, um das für den Menschen beim Verzehr größerer Mengen leicht giftige Fagin unschädlich zu machen.



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