Faulbaum:
Rhamnus frangula syn. Frangula alnus

Verbreitung: Ganz Europa, Charakterpflanze der Erlenbrüche.
Wuchs: schnellwachsender, lockerer Strauch, besenartig – ähnlich dem Ginster, mit weit überhängenden Trieben bis 4 Meter Höhe und 3 Metern Breite.
Borke: Dunkelgrau, schwach rissig.
Blätter: Wechselständig, dunkelgrün, etwas glänzend, breit eiförmig, Herbstfärbung leuchtendgelb.
Blüten: grünlichweiß, unscheinbar, Mai / Juni.
Früchte: Steinfrüchte sind wie die Blätter und Rinde giftig, rot , – später violett / schwarz ( wie Johannisbeeren).
Wurzeln: Tiefwurzler.
Standort: An feuchten Ufern und in Auenwäldern, auf feuchten bis nassen, sauren, tiefgründigen Lehm-, Sand- und Tonböden, gedeiht aber auch auf Trockenböden. Der Faulbaum ist sehr frosthart, verträgt Schatten als auch volle Sonne, wird nicht vom Wild verbissen.
Wissenswert: Sein deutscher Name wurde ihm aufgrund des leichten Fäulnisgeruchs seiner Rinde verliehen. Seine Rinde wird in der Heilkunde als Abführmittel verwendet. In früheren Zeiten fand Kohle aus dem Faulbaum als Schwarzpulver Verwendung. Für die Raupen des Zitronenfalters stellt der Faulbaum neben dem Kreuzdorn die Hauptnahrungsquelle dar.



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